Archive for the 'Neuseeland' Category

Meine Favoriten

Es soll ja einige Leute geben, die meine Neuseeland-Fotos als recht gelungen betrachten ;-)

Deshalb hab ich mal eine grobe Auswahl meiner Favoriten getroffen (im Fotoverzeichnis unter “Favoriten” oder hier als Thumbnail). Wenn ihr Interesse habt, euch ein solches Foto als Poster oder schön im Bilderrahmen an die Wand zu tackern, lässt sich das natürlich einrichten. Mein Vorschlag: schreibt mir ne E-Mail mit den Bezeichnungen eurer Lieblingsbilder und ich sende sie euch in voller Auflösung (1-2 MB pro Bild) zu. Dann müsst ihr sie natürlich noch (online oder im Laden) entwickeln lassen. Ich hab sie im Format 30×40 und das macht schon einiges her.

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Ach ja, das “large” könnt ihr natürlich weglassen. Ist nur ein unnötiges Anhängsel.

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Willkommensparty

Was soll man dazu sagen. Das war mal wieder so ne richtig typische Party bei mir in der Partywohnung. Waren zwar nicht massenweise Leute da, aber die Atmosphäre hab ich als sehr angenehm empfunden. Der Alkoholkonsum war eher Nebensache, vielmehr wurden nette Gespräche geführt und lecker Pizzabrötchen gemampft. Vor lauter Spass hab ich das Fotos knipsen zwar stark vernachlässigt, aber die wenigen will ich euch nicht vorenthalten:

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Long journey home

Geschafft. Total geschafft von 2 ca. elfstündigen Flügen und einer vergleichsweise kurzen Autofahrt nach Hause. Nur unterbrochen wurde die Reise durch eine Nacht in nem wirklich äusserst noblen Hotel in Korea. Das Hyatt Regent Incheon liess wirklich keine Wünsche offen. Gewaltiges Bett, Badezimmer mit Badewanne (!), unzählige Fernsehkanäle und am nächsten Morgen ein hammermäßiges Frühstücksbuffet. Alles im Flugpreis mit inbegriffen, versteht sich. Die Minibar war sehr verlockend, allerdings hab ich mir nur ein Heineken gegönnt (hat auch nur 8800 Won gekostet - fragt nicht, wieviel € das sind).

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Dann endlich zu Hause angekommen, musste ich feststellen, dass sich nicht wirklich viel geändert hat. Ein Paar mehr Sonnenkollektoren aufm Dach, nen renoviertes Wohnzimmer und wo ist bitteschön die super high-tech Maus von meinem PC abgeblieben? Ansonsten eigentlich alles wie gehabt…

Ich hatte es fast befürchtet: ich konnte äusserst bescheiden schlafen. Ob das wohl daran lag, dass ich ganz allein im Raum war? ;-) Jetzt fühl ich mich irgendwie komisch. Muss mich wohl erstmal an die neue/alte Umgebung gewöhnen.

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Bye, New Zealand

Ist schon traurig, Abschied zu nehmen von diesem Land. Aber natuerlich freu ich mich auch tierisch auf zu Hause. Mir faellt jetzt garnicht viel schlaues ein, was ich noch schreiben koennte. Ist wahrscheinlich der Kater von der gestrigen Kneipentour. Ist schon cool, das Ganze. Mit Leuten trinken gehen, die man grad mal nen Tag oder ein Paar Minuten kennt… macht echt Spass.

Allerdings hat so ein olles Walross diese Nacht unheimlich geschnarcht und das wird mir sicher nicht fehlen. ;-)

Auckland hat uebrigens Wolkenkratzer:

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Sinnloser Beitrag, nicht wahr? Ach was solls :-)

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Hare Krishna

Wusste garnicht, dass es die noch gibt. Allerdings sind die Anhaenger dieser “Religion” inzwischen besser getarnt. Hab mich gestern prima mit so einem Moench unterhalten. Natuerlich wollte er mich nicht bekehren (cleverer Schachzug, sowas nicht zuzugeben). Nach ein wenig Smalltalk hat er mir dann ein Buch aufgeschwatzt (nicht verkauft, aber eine kleine Spende waere angebracht). Juhu, also hab ich schonmal das erste Souvenir fuer zu Hause. Vielleicht lese ich’s sogar. Zumindest die Bildchen sind ganz nett. Wurd dann noch zu nem Diskussionsabend mit nem ollen Wandermoench eingeladen. Soll ich da wohl mal hingehen? Vielleicht brings ja was (zumindest ein paar gute Lacher?).

In diesem Sinne: immer schoen nach innerem Frieden streben (wozu brauch man fuer sowas eigentlich immer ne Religion oder nen Guru mit Bart und Glatze oder so?)

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Hoch im Norden

Gestern hab ich mit der Cindy aus Berlin einen wunderbaren Ausflug ans Cape Reinga gemacht. Dort treffen Tasman Sea und Pacific Ocean aufeinander, was durchaus beeindruckend aussieht. Und windig war es da, wir waeren beinahe weggeflogen. War echt cool, dass Cindy mich mitgenommen hat und ich ihr dafuer nur Abendessen kochen musste. Scheint ihr geschmaeckt zu haben (vielleicht wollte sie auch nur hoeflich sein…)

Was hab ich sonst so getrieben? Ein wenig Maori-Kultur geschnuppert in Weitangi. Dort wurd ein wichtiger Vertrag zwischen England und Maori-Chiefs abgeschlossen. Recht informatives Freiluftmuseum. Nach dem ganzen Rumgegurke gestern (ca. 7 Stunden im Auto) bin ich heute bei strahlendem Sonnenschein wieder Wandern gewesen. Puh, bin janz schoen oppe.

Cindy im Wind:

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Endlich Erleuchtung:

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Das Cape:

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Die Sahara? Nein, nur gewaltige Sandduenen am 90 Mile Beach:

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Maoris kennen wohl keine Zensur:

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Hostel mit Aussicht:

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Heavy rain in paradise

Der Countdown laeuft. Nur noch 9 Tage und dann gehts zurueck nach Deutschland. Ich freu mich zwar, aber irgendwie bin ich auch traurig, dass sich diese aussergewoehnliche Zeit dem Ende zuneigt. Bin mal gespannt, wie sich das anfuehlt, wieder in eigenen Bett zu schlafen ;-)

Die Bay of Islands ist wirklich paradiesisch. Malerische Straende, kleine Kuestenstaedte und dichte Waelder garniert mit fast sommerlichen Temperaturen und bis vor Kurzem mit tadellosem Sonnenschein. Allerdings regnet es seit gestern ununterbrochen. Naja, ich hab noch ein dickes Buch zu lesen und das Hostel ist sehr gemuetlich. Und Faulenzen kann man ja auch mal ein Paar Tage, nicht wahr? Obwohl, ein Bisschen kribblig macht mich das schon - ich brauch halt meinen taeglichen Ausgang.

Trotzdem hab ich einige Fotos bei Sonnenschein schiessen koennen. Et voila:

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lauter interessante Leute

Heute hab ich nen Ausflug nach Russel gemacht. Kleines Kuestenstaedchen und erste europaeische Siedlung in Neuseeland. Zwischenzeitlich bekannt als Tummelplatz von Kriminellen, Prostituierten und allerlei Abschaum. Neuerdings allerdings eher schicker Touri- und Badeort. Sitz ich also in Russel im Restaurant, gesellt sich ein Amerikaner zu mir, der schon lange in Neuseeland lebt (ca. Mitte 40). Sehr interessanter Kerl, der vieles zu erzaehlen hat. Wir wickeln das Typische auch in wenigen Minuten ab und kommen dann zu etwas tieferen Themen. Das reicht dann in etwa von Theorien zu einer weltweiten Verschwoerung zur Erlangung der Weltherrschaft ueber “Was koennen wir aus dem Film Matrix ueber unsere Gesellschaft lernen?” bis hin zu Thema “verschiedene Ebenen der Existenz”. Das muesste ich natuerlich noch genauer erklaeren, aber dazu brauch ich mehr Zeit und am Besten ein Paar Flaschen Wein… insgesamt haben wir gute 2 Stunden gelabert. Ich weiss nicht ganz was ich davon halten soll. War aber sehr interessant und lehrreich, auch was mein Englisch betrifft, das klar an seine Grenzen gestossen ist.

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Argh, die Deutschen!

Ach du meine Guete, in den letzten Tagen werde ich von ihnen verfolg. Sie sind ueberall und gnadenlos. Deutsche Backpacker! In all ihren unterschiedlichen Auspraegungen und Stadien. Vielleicht wollen sie mir nur helfen, mich wieder auf Deutschland einzustellen. Aber ich hab das Gefuehl, dass meine Englischkenntnisse von Tag zu Tag verkuemmern. Is schon komisch: ich konnte ne ganze Weile nicht verstehen, warum alle sagen, Neuseeland waer bevoelkert von uns… aber hier im Norden kann ich das nur bestaetigen. Und ich mag es nicht unbedingt. Immerhin will ich schon gerne mal Englisch sprechen…

Klar, dass ich neulich mit 2 Deutschen bei Rotorua wandern war:

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Und in Thames hab ich zwar nur nen kleinen Zwischenstop eingelegt (die Stadt ist soo tot), aber in meinem Hostel waren ausschliesslich Deutschsprachige (ein Schweizer, 3 Deutsche). Irgendwer von denen hat meinen Kakao geklaut und von meinem Nutella genascht.
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Nun bin ich in Paihia. Sehr schoen gelegen in der Bay of Islands. Und natuerlich massenweise Deutsche. Ich hab aufgegeben. Warum eigentlich noch versuchen, in Neuseeland Englisch zu sprechen? Man blamiert sich doch nur, wenn der andere direkt in Deutsch antwortet…

Alles halb so wild, aber kommt mir schon manchmal komisch vor

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Freundlichkeiten

Langsam sollte ich mir wieder abgewoehnen, jeden Vorbeikommenden mit einem freundlichen Laecheln im Gesicht zu gruessen. Also kein Gid’day, mornin’, hello (gesprochen wie helau), hi, how ya doin’ mehr. Stattdessen das doch recht typisch deutsche in ne andere Richtung schauen oder mit irgendwas beschaeftigt sein und dann vielleicht im letzten Augenblick noch ein “Tach” raushauen…

Hier verwickelt einen jeder Zweite in ein Gespraech, was meistens ganz nett ist und manchmal etwas unangebracht. Aber egal, Neuseelaender sind in der Regel freundlicher als Deutsche - da gibt’s nix dran rumzureden. Aber vielleicht kann ich ja etwas von der Kiwi-Mentalitaet nach Deutschland rueberretten. Wenn ich dann allerdings bei dem Versuch, mit einer Kassiererin im Supermarkt ins Gespraech zu kommen, nur in ein ausdrucks- und verstaendnisloses Gesicht schaue, werd ich mich wohl schnell wieder umgewoehnen.
Und sie lieben ihr Gras. Ich hab zwar nicht Buch gefuehrt, aber in dem halben Jahr wurden mir sicher so um die 100 Joints angeboten. Ist mir fast peinlich, die jedesmal abzulehnen… aber ich wuerd mich eh nur blamieren, da ich nicht rauchen kann ;-)

Cookies wuerd ich vielleicht mal probieren… eventuell, wenn es nicht illegal waere, versteht sich.

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