Archive for Mai, 2007

Fluch der Karibik 3

Hat den Film schon wer gesehen? Kann mir jemand erklaeren, worum genau es da geht? Ich denke mal, auch wenn der Film auf Deutsch gewesen ware, haette ich der doch recht wirren Handlung nicht immer folgen koennen. Allerdings ist sowas wie Handlung bei so einem Film nun wirklich Nebensache. Piraten sind verdammt cool und Johnny Depp sowieso. Deshalb kommt auch beim dritten Teil kaum Langeweile auf - auch wenn er nicht wirklich so verdammt lang haette sein muessen.

Aber ich will mich hier nicht wirklich zum Filmkritiker aufspielen. Also an alle meine Kinoverrueckten Freunde zu Hause: guckt euch den Film an - ihr werdet sicher nicht enttaeuscht. Und ich kann euch eh nicht davon abhalten… :-)

6 Comments »

mehr Kurioses

Mein gestriger Tag war sowohl eigenartig als auch unterhaltsam. Ich hatte mich alleine auf den Weg gemacht, um den Botanischen Garten zu erkunden und ein wenig in der Stadt rumzubummeln.

1. Begegnung: ein Kiwi mit seinen 2 jungen Toechtern. Wie das in Neuseeland so ueblich ist, machen wir ein wenig Smalltalk im Garten. Alles schoen und gut, nur ist mir der Typ nach ner Weile etwas unheimlich… scheinbar einer von diesen uebereifrig religioesen Bekehrer-Typen. Also bin ich hoeflich einen strategischen Rueckzug angetreten. Wie vielleicht einige wissen, bi ich bei religioesen Diskussionen schon das ei oder andere mal ins Fettnaepchen getreten. Das wollte ich hier nicht wiederholen

2. Begegnung: 2 Schwestern aus Invercargill (etwa Mitte 30). Eigentlich wollte ich nur nen Whopper bei Burger King essen. Allerdings haben sich dann diese 2 Damen zu mir gesellt und mir ein recht abstruses Gespraech aufs Auge gedrueckt. Eine vo denen war scheinbar recht betrunken und hat mir andauernd von ihrem deutschen Stiefvater erzaehlt. Die andere war deutlich ertraeglicher, sah dafuer aber furchteinfloessend aus. Nun, dann fing die Besoffene an, mich anzugraben… ich hab mir dann schnell ne Geschichte von meiner Freundin aus Deutschland aus den Fingern gesogen - und wie schwer das fuer uns beide ist, ein halbes Jahr getrennt zu sein und dass wir vielleicht sogar heiraten wollen. Jau, hab schon etwas dick aufgetragen aber die waren wirklich schwer loszubekommen.

3. Begegnung: Sabine, die angehende Zahnaerztin und Stephen, der Physiotherapeuth. Wow, mit den beiden bin ich in Wellington fast jeden Abend losgezogen und wie der Zufall es so wollte, haben wir uns gestern hier wiedergetroffen. Das war wirklich der Hammer. Sind dann natuerlich noch ausgegangen mit ein Paar Leuten aus meinem Hostel und einem Bekannten von Stephen.

Absolut klasse, dieses Gefuehl. Da ist man grad mal ein Paar Monate in desem Land und schon trifft man gute, alte Bekannte, die man eigentlich auch erst nen Monat zuvor kennengelernt hat. Wenn das so weitergeht, komm ich niemals mehr aus Dunedin weg

4 Comments »

Was man in nem Dorm alles erleben kann…

Diese nacht war mal recht interessant. Ich wohne momentan in einem Dorm mit 5 Betten, von denen 3 belegt sind. Einer meiner Zimmergenossen hat eine Freundin im selben Hostel. Soviel zur Vorgeschichte. Also kommt vergangene Nacht dieses hollaendische Maedel ziemlich betrunken nach Hause. Ich hatte das Pech/Glueck noch wach zu sein, als sie zu ihrem Freund ins Bett steigt. Nun, wie soll ich es ausdruecken…

Die beiden haben sich wirklich Muehe gegeben, leise zu sein. Allerdings waren sie nicht sehr erfolgreich - dafuer ueberaus ausdauernd. Respekt!

Ich war echt sauer, weil ich so natuerlich unmoeglich schlafen konnte. Aber ich wollte die beiden auch nicht stoeren. Also hab ich’s einfach ueber mich ergehen lassen. Noch besser sogar: als mich das nette holaendische Maedel heute morgen gefragt hat, ob sie diese Nacht laut gewesen waere, hab ich das natuerlich verneint…

Wow, hab ich das jetzt jugendfrei ausgedrueckt! Ist mir echt schwergefallen ;-)

Ihr werdet sicherlich verstehen, dass ich zu diesem Thema keine Bilder bereitstellen kann. obwohl, ich koennte die Beiden ja beim naechsten Mal fragen.

10 Comments »

Dunedin

Danke vielmals fuer die vielen lieben Geburtstagskommentare.

Am Samstag Abend hab ich mehr oder weniger reingefeiert. Eigentlich hab ich nur ein Paar Leute kennengelernt, bin mit denen in die Stadt und hab dann nach 12 ploetzlich bemerkt, dass ich mal wieder ein Jahr aelter geworden bin. Die Anderen hatten also Glueck, denn ich hab natuerlich ne Runde gegeben.

Dunedin ist eine beschauliche Stadt mit schoenen, relativ alten Gebaeuden und vielen preiswerten Restaurants und Cafes. Die Uni an sich ist sehr schoen, allerdings sind die Studentenbuden in der Umgebung furchtbar abgewrackt. Wirkt fast ein wenig wie ein Slum… muss unbedingt noch Beweisfotos machen.

Gestern hab ich die steilste Strasse der Welt bestiegen (zumindest laut Guinnesbuch der Rekorde). Das war schon recht schweisstreibend, da erstaunlicherweise das Wetter immernoch top ist. Dabei ist hier ja schon Winteranfang.

Hab gerade meine Weiterreise geplant - erst zwangsweise nochmal nach Queenstown (muss mich halt an die Busroute halten) und dann nach Christchurch. Aber zunaechst geniesse ich noch bis Freitag den Luxus von Hogwartz. Dieses Hostel ist einfach ein Traum und das auch noch zu moderaten Preisen. Auch hier sollte ich noch Beweisfotos schiessen.

Ich bin immerwieder erstaunt, wie schnell man sich doch an einem eigentlich fremden Ort zu Hause fuehlen kann. Ich brauche in der Regel ein bis zwei Tage um mit den Leuten warmzuwerden und dann ist alles klasse. Da kommt man schon schnell in die Versuchung, einfach an einem Ort zu bleiben. Allerdings gibt’s noch soo verdammt viel zu sehen… was ein Dilemma ;-)

Update in Form von Fotos:

PICT2845  LargePICT2849  LargePICT2857  LargePICT2861  LargePICT2860  LargePICT2865  Large

6 Comments »

The wild south

Die letzten Paar Tage hab ich mich tief im Sueden von Neuseeland rumgetrieben. Also im Prinzip im suedlichsten besiedelten bereich der Welt!

Von Queenstown ging meine Reise Richtung Milford Sounds im Fjordland. Dort hab ich eine Bootstour durch den Fjord gemacht. Das ganze hatte den schalen Beigeschmack von Massentourismus. Ein gutes Indiz dafuer: Busladungen voller Asiaten. So nett diese Leute in kleinen Gruppen oder Einzeln auch sind, in grossen Packs sind sie mir (und nicht nur mir) sehr unsympathisch. Allerdings ist die Landschaft genial - auch wenn das Wetter nicht perfekt war:

PICT2803  LargePICT2815  LargePICT2820  Large

Am Abend haben wir in einem sehr abgelegenen Ort Halt gemacht. Weiss nur noch, dass es sich dabei um die “Sausage Capital of New Zealand” handelte. Dort gabs dann eine kleine Farm-Show inklusive Schafscheeren. Ich hab mich vielleicht etwas trottelig angestellt, aber nachher sah mein Schaf doch recht annehmbar aus. Interessanterweise sind die Schafe wie in Trance, wenn sie geschoren werden. Allerdings ist der Job doch zielmich hart, weil das Scheeren ganz schoen in die Arme geht. Achja, nachher gabs dann Wuerstchen (meine erste Handlung, wenn ich zurueckkomme: ne gescheite Bratwurst essen!):

PICT2826  LargePICT2827  LargePICT2822  Large

Den naechsten Tag hab ich dann in Invercargill verbracht. Die Stadt ist nicht unbedingt der Hammer. An dem Tag gab es allerdings einen heftigen Orkan, weshalb die Faehre nach Stewart Island ausgefallen ist und ich beinahe weggeflogen waere. Die meiste Zeit hab ich in dem einigermassen modernen Schwimmbad verbracht, was mir einen einigermassen moderaten Muskelkater beschert hat.

Nun befinde ich mich gerade in Dunedin. Die Stadt lebt von einem starken schottischen Erbe und den 28000 Studenten, die hier leben. Ich werde hier noch ein wenig mehr Zeit verbringen. Eine Brauereibesichtigung hab ich schon gemacht und anschliessend war ich mit 2 Iren unterwegs. Naja, der Abend war recht hart…

Mein Hostel heisst uebrigens Hogwarts und ist das komfortabelste, in dem ich bisher untergebracht war.

Die Bildergalerie ist um die Kategorie “Southland” erweitert worden.

13 Comments »

28 weeks later

Wieder einmal war ich im Kino, diesmal in Queenstown (wenigstens zu Standard-Preisen).

Dieser Zombie-Horrorfilm macht seinem Vorgaenger alle Ehre, indem er auch Gesellschaftskritik uebt und vor allem das Militaer nicht sehr gut dabei wegkommt. Sehr intensives Erlebnis mit genialer Musik… aber nichts fuer schwache nerven oder empfindliche Maegen. War eigentlich genau das, was man von einer gelungenen Fortsetzung erwartet.

Natuerlich gibt es (leider!?) mal wieder kein Happy End. Aber das war ja zu erwarten…

3 Comments »

It’s madness - it’s Queenstown

Man stelle sich eine dramatische Berglandschaft rund um einen zauberhaften See vor. Dann setze man an diesen See eine malerische kleine Siedlung. Nach einiger Zeit baue man diverse Ferienbungalows, Hotels, Backpacker-Hostels und Edel-Behausungen. Dazu passend addiere man unzaehlige Boutiquen, Pubs, Bars, Cafes, Casinos, Restaurants, Souvenirshops und Nachtclubs und kroene das Ganze mit endlosen Extremsport-Aktivitaeten und Touristenattraktionen… voila, das ist Queenstown.

Nach dem beschaulichen Wanaka empfinde ich Queenstown einfach nur als abstossend. Alles hier schreit foermlich nach Touristen-Abzocke und ist demnach auch ueberteuert. Selbst in der Hauptstadt Wellington hab ich billiger und vor allem besser uebernachtet.

Mit Queenstown ist es also fast wie mit einem Film, der von der Presse hochgejubelt wurde. Wenn man’s selbst erlebt hat, ist man ernuechtert.

Hmm, vielleicht weiss ich diesen Ort einfach nicht genug zu schaetzen. Er verkoerpert jedenfalls nicht das, weswegen ich unter anderem nach Neuseeland gekommen bin.

Die Paar Fotos sind zwar nicht sehr aussagekraeftig, aber dennoch: PICT2800 resizePICT2799 resizePICT2798 resizePICT2795 resizePICT2792 resizePICT2791 resizePICT2790 resizePICT2789 resize

2 Comments »

Bye, Wanaka

Die Zeit hier war wirklich sehr schoen. Aber ich bin ja nicht nach Neuseeland gekommen, um an einem Ort Wurzeln zu schlangen, sondern um moeglichst viel von diesem sagenumwobenen Land zu sehen. Also meine weiteren Plaene sehen vor: kurzer Stop in Queenstown, Extreme-Sightseeing in den Milford Sounds, Invercargill weit im Sueden und anschliessend eine laengere Zeit in Dunedin verbringen. Die Stadt soll sehr schottisch und charaktervoll sein (leider auch regnerisch) - da ich inzwischen ein richtiger Schotten-Fan bin, freu ich mich schon sehr drauf.

Die Reise fortsetzen, nachdem ich eine laengere Zeit an einem Ort verbracht habe, faellt mir jedoch immer etwas schwer. Man gewoehnt sich halt relativ schnell an seine Umgebung. Sich wieder umzugewoehnen, ist fuer mich ein wenig stressig. Auf der anderen Seite freue ich mich natuerlich schon darauf, neue Eindruecke zu sammeln.

Also bleibt mir und meiner kleinen Seite treu und ich versuche, euch auch weiterhin mit Bildern und pseudo-philosophischen Gedankenerguessen meinerseits zu erfreuen.

2 Comments »

Spiderman 3

Wie einige von euch wissen, bin ich ein grosser Filmfan. Ich schrecke auch nicht vor typisch amerikanischen Blockbustern wie Spiderman 3 zurueck.

Hmm, rein objektiv gibt es an dem Film nicht viel zu kritisieren: super Effekte, gelungene und angemessen selbstironische Schauspielerleistung und konsequente(r) Weiterfuehrung bzw. Abschluss der Haupthandlung.

Aber trotzdem war ich furchtbar enttaeuscht, weil: der Sandman einer der beknacktesten Superschurken ist, den man sich jemals ausgedacht hat (scheint mir nur ein Vehikel zu sein, um die neuesten Computer-Effekte vorzufuehren), der Film viel zu ueberladen ist (Comedy, Drama, Horror, Rache, Liebe, Moral, Pathos etc.), der coolste Boesewicht aus der Comicvorlage einen eher bescheidenen Auftritt hat (die Rede ist vom Venom, falls euch das was sagt) und wie immer meine Erwartungen viel zu hoch waren. 

Wer die Vorgaenger gemocht hat, sollte sich diesen Film jedoch trotzdem anschauen, da die Hauptstory ein recht wuerdiges und endgueltiges Ende findet. Ach ja, zum Schluss mus Spidey seine angebetete Mary Jane natuerlich wieder aus den Klauen der Superschurken befreien… Deja-Vu?

4 Comments »

Exciting

Gestern und heute war ich doch recht aktiv, muss ich sagen. Gestern war ich mit einer Deutschen namens Anne und einem Kiwi namens Mark Klettern, genauergesagt rock climbing. Ich denke, fuer mein erstes Mal hab ich mich recht wacker geschlagen - allerdings hat Mark mir verheimlicht, dass die Felsen nicht wirklich fuer Beginner geeignet waren. Nun, naechstes Mal nehm ich also lieber was leichteres. Das haben wir so ca. 5 Stunden gemacht und waren danach noch in ner Kneipe, wie es in Neuseeland nach einem harten, arbeitsreichen Tag ueblich ist.

Heute hab ich mich mit einer recht fitten Australierin und einem Deutschen (dessen Fitness in etwa auf meinem Level ist…) auf den Weg gemacht. Wir waren 3 Stunden in durchaus bergigem Gelaende unterwegs. Puh, war schon recht anstrengend. Das Witzige ist allerdings, dass das erst die Aufwaermphase zu unserer morgigen Wanderung ist. Die ist mit 6 Stunden hin und zurueck angegeben, wobei der erste Part ununterbrochen bergauf geht. Bin mal gespannt, wie ich mich danach fuehle.

Irgendwie finde ich es schon fast wieder schade, am Sonntag weiterzufahren. So viele interessante Gespraeche (auf Englisch, natuerlich) hab ich bisher noch nicht gefuehrt. Allerdings sind die Anderen auch in Aufbruchstimmung. Jeder sucht etweder nen Job oder ne Wohnung - und beides ist in Wanaka wie schon erwaehnt scher zu finden.

Aber nun zum Wichtigen:

PICT2782PICT2783PICT2785PICT2787PICT2780PICT2779PICT2776PICT2770PICT2767PICT2757PICT2762

3 Comments »

- Next »